Kommunikation

Kommunikation

Kommunikation

In jeder Arbeit, bei welcher sich der Mensch mit anderen Personen kontaktiert, ist die Kommunikation sehr wichtig. Ebenfalls ist es bei der Arbeit des Pflegers. Er geriet täglich in den Kontakt mit einem oder mehreren Patienten. Die Kommunikation gehört zu den bedeutendsten sozial-psychologischen Prozessen, während welchen wir Bedeutungen im direkten oder undirekten Kontakt ermitteln. In der Arbeit des Pflegers stellen das angenehme Auftreten und geeignete Kommunikation die wichtigsten Aspekte dar. Der Pfleger kann mit seinem Auftreten den Klienten eine angenehme vertrauliche Umgebung gewähren. In der Arbeit des Pflegers handelt es sich um die verbale, vorsätzliche und unverbale, unvorsätzliche Kommunikation.

Mit verbaler Kommunikation, also mit der Sprache, äußern wir vorsätzlich was wir brauchen, während bei unverbaler Kommunikation unser Körper und unsere Gesten für uns sprechen, was ziemlich viel über uns verraten kann. Beim ersten Treffen des Patienten mit dem Pfleger ist der erste Eindruck sehr wichtig, allerdings soll man auf Grund des ersten Eindrucks keine Schlussfolgerungen ziehen. Nicht jeder ist uns gleich sympathisch und die Realität kann ganz anders sein. Ersten Eindruck machen Bewegungen, Gesichtsausdrücke, Stimmenintonationen und viele andere Merkmale. Es ist daher wichtig, damit der Pfleger einen guten ersten Eindruck auf die Familie und den Patienten macht.

Die Sprache der Augen deutet viel über einen Menschen an. Mit Augen nehmen wir fast 87% sämtlicher Informationen war. Auch nach der Dauer des Augenkontaktes kann man beurteilen, was jemand über uns denkt bzw. welche Natur er hat. Manches über uns kann auch die sog. Posture also die Körperlage verraten, mit welcher der Mensch seine Beziehung zur Umgebung ausdrückt. Von der Haltung kann man auch die Stufe der Selbstsicherheit oder Gefühle der Minderwertigkeit erkennen. Die Haptik ist die Kommunikation mittels Berührungen, die in der Sphäre des Pflegewesens sehr wichtig ist. Sie drückt die Empathie aus. Haptischer Kontakt wird mittels Druck auf die Haut, Wärme, Kälte oder Vibrationen realisiert. Dazu gehört auch Umarmen, Streichelung aber auch Kniff oder Wegstoßen. Man soll allerdings nicht das Handreichen vergessen, das uns ansagt, welche Absichten, Stellung und Verhältnis zu anderen Menschen wir haben. Über einen Menschen kann uns viel auch seine Bekleidung sagen, der Pfleger zeigt seine Emotionen und Gefühle. In unverbaler Kommunikation beachtet der Mensch die Gesten, Bewegungen der oberen Extremitäten aber auch die Proxemik, sog. Sprache der physischen Entfernung und Stellung zwischen den kommunizierenden Personen. Jede Person hat ihr eigenes Territorium.

Neben der verbalen Kommunikation sagt dem Patienten und seiner Familie gerade die unverbale Kommunikation vieles über den Pfleger aus. Aus diesem Grund verhalten sich die Angestellten und Pfleger in unserem Seniorenheim zu allen Patienten sehr freundlich und entgegenkommend, damit eine angenehme Umgebung beim Aufenthalt im Heim geschaffen wird.